Das Interesse sowie die Verbreitung und Nutzung von GPS-Daten zur Streckenaufzeichnung oder Trainingssteuerung wird immer größer. Auch in unseren Reihen wird von vereinzelten Mitfahrern schon seit wenigen Jahren immer wieder mal eine gefahrene Strecke aufgezeichnet bzw. geloggt.

Aus diesem Grund und durch die immer weiter steigende Anzahl an GPS-Geräten bei uns, haben wir bereits im letzten Jahr die Tourendatenbank (s. Navigationsmenü oben) ins Leben gerufen. Wie man mittlerweile sehen kann, haben sich dort schon einige Touren der Mittwochs-, Mittwochnacht- und Sonntagsrunde angesammelt (Stand 01/2010: 56). :-)

Da ich gerne schonmal auf diesen Pool von Touren zurückgreife um meinen Edge 705 zu füttern, möchte ich ein aus meiner Sicht sehr nützlichen und wichtigen Tipp weitergeben.

Mir ist es selber mittlerweile leider schon mehr als einmal passiert, dass ich eine der Touren bei GPSies runtergeladen habe, dann auf mein GPS-Gerät übertragen habe und nach kurzer Zeit feststellen musste, dass die Routenführung nicht startet.
In beiden Fällen lag es an der Anzahl der Trackpunkte, die sich bei jeder GPS-Aufzeichnung ansammeln. Dummerweise unterscheiden sich die Geräte hier bzw. bieten die Möglichkeit, den Zeitintervall zwischen zwei Trackpunkten zu bestimmen. Ein Trackpunkt stellt hier im einfachsten Falle die X/Y Koordinate + Zeit mit den Breiten- und Längengradinformation dar. Damit nicht einmal pro Sekunde ein Trackpunkt aufgezeichnet wird, kann man bei vielen Geräten die “intelligente Aufzeichnung” aktivieren, wodurch nur bei einer notwendigen Positionsveraenderungen ein Trackpunkt aufgezeichnet wird. Falls dies nicht schon werkseitig eingestellt ist, kann ich diese Einstellung nur wärmstens empfehlen.

Dies führt letztlich dazu, dass einige Strecken bei GPSies (auch von unseren) mit Trackpunkten >3000 abgespeichert sind, was wiederum beim anschließenden Einspielen und Nachfahren mit einem GPS-Gerät zu erheblichen Problemen führen kann.

Bei mir führte dies kürzlich beispielsweise zu dem Phänomen, dass die mit über 8400 Trackpunkten gespeicherte Strecke von 75 km meinen Edge 705 völlig aus dem Tritt gebracht hat. Selbst nach einer Fahrt von mehr als 10 min oder knapp 7 km, war eine Routenführung noch nicht möglich. Dies führte am Ende dazu, dass ich die Navigation nicht nutzen konnte und auf die klassische Methode “immer der Nase nach” gefahren bin.

Dies muss aber nicht sein und kann auch ganz anders aussehen, wie bereits viele meiner Touren mit Routenführung gezeigt haben. Damit nun nicht jeder von uns solche Erfahrungen machen muss, wollte ich hier nun den Tipp weitergeben, wie man das Problem beim Download einer beliebigen Strecke bei GPSies beheben kann.

Hierzu gibt es vor dem Download bei jeder Strecke den Optionen einblenden-Button. Sobald man auf diesen Button gedrückt hat, ergibt sich ein Bild wie dieses.

Hier werden nun die Trackpunkte einer Strecke (hier: Anzahl der Punkte xxx) angezeigt. Über den darunter befindlichen Schieberegler kann nun die Anzahl der Trackpunkte reduziert werden, welche dann zum Download und die spätere Streckenführung zur Verfügung stehen. Als guten Wert empfehle ich 1000 – 1500, was bei meinen Touren und den daraus gewonnen Erfahrungen zu keinerlei Einschränkung geführt hat. Mit dieser Einstellung ist also eine problemlose Routenführung – das richtige Kartenmaterial vorausgesetzt-  mit GPS-Radcomputern wie dem Edge 705 möglich

In einem weiteren Bericht versuche ich demnächst, meine Erfahrungen zum Thema Kartenmaterial für den Edge 705 aufzuzeigen.

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