Bonn-Cycling

Bonn-Cycling ist kein Verein und keine kommerzielle Organisation sondern sieht sich eher als eine Art “lose Selbsthilfegruppe” :-) , die das eigene Rennradfahren in und um Bonn organisatorisch, technisch, sportlich, trainings- und spaßtechnisch verbessern will. Wir weisen explizit darauf hin, dass wir kein Radtouren-Veranstalter sind, sondern wir fahren einfach gemeinsam Rennrad.

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Deswegen, sowie aus rechtlichen Gründen: Mitfahren geschieht immer auf eigene Rechnung, Gefahr und Verantwortung!

Bei Mitfahrten von Bonn-Cycling besteht  ausnahmslos Helmpflicht! Wer meint, sich ohne Helm besser verwirklichen zu können, oder sonstwelche “Gründe” hat, noch ohne Helm sportlich Rad zu fahren: Bitte bleibt weg. Wir haben keine Lust, bei Unfällen euer verantwortungsloses Handeln – in welcher Form auch immer – mittragen zu müssen. Klingt hart, ist auch so gemeint!

Ansonsten kann eigentlich jede und jeder mitfahren, die/der dazu ein Rennrad benutzt, sich zu sportlicher Leistung bereit erklärt, und der das Rennrad in so ausreichendem Maße beherrscht, dass auf absehbare Zeit kein anderer Mitfahrer zu Schaden kommen muss – sagen wir es mal so. Man sollte also schon wissen, was eine Zweier-Reihe ist, wie sie funktioniert und wie man sich beim Windschattenfahren zu verhalten hat.

Dafür interessiert uns nicht, ob jemand Mitglied in einem Verein ist oder nicht. Manche unserer Rennradfahrer sind auch Radrennfahrer. Aber das spielt letztlich auch überhaupt keine Rolle.

Es ist keine Voraussetzung, aber es wird dennoch mehrheitlich gern gesehen, wenn Mitfahrer den bei so gut wie allen Rennrad-Fans hoch gehaltenen, wenn auch leider ungeschriebenen Erscheinung-Codex zur Kenntnis nehmen. Dies vor allem hinsichtlich…

…dem Äußeren: Wir schätzen es, wenn unsere Mitfahrer auch auf dem Rad Wert auf ihr Äußeres legen, insbesondere auf das Tragen radsportspezifischer Bekleidung. Was gut oder doof aussieht, bleibt zwar immer Geschmackssache. Aber es gibt ja in vielen Bereichen unserer Gesellschaft einen Dresscode. Auf dem Rennrad ist das genauso. An diesen Dresscode muss man sich natürlich nicht halten, aber wer schlau ist, macht das. Mit Woll- oder Bürosocken, unrasierten Beinen, Turnschuhen oder Rucksäcken liegt man jedenfalls schon mal leicht daneben ;-) )

…dem Verhalten: Wir sind lebens- und gleichberechtigte, sowie bisweilen auch verteidigungsbereite Rennradfahrer im Straßenverkehr, aber nicht alle Motorrad-und Autofahrer sind doofe Idioten. Entsprechend denken wir bei unserem Sport – schon zur eigenen Sicherheit – auch an andere Verkehrsteilnehmer.

…der Rennmaschine (ich denke, da weiß jeder selbst, wie ein ganz normales Rennrad auszusehen hat und was da alles nicht dran gehört). Im Winter und bei Nachttouren können gelockerte Maßstäbe gelten ;-) – Hauptsache man fährt.

Dazu noch ein wirklich gut gemeinter Hinweis: Neue Mitfahrer gewinnen auffällig häufig rasch an Akzeptanz, wenn sie den folgenden vier Punkten (das sind gefühlte Mehrheitsmeinungen) etwas abgewinnen können:

- Wir schätzen es, wenn alle Rennrad fahren. Natürlich kann man auch mit Trekkingrädern, Liegerädern und 26” Triathlon-Geschossen prima nebeneinander herfahren. Aber es ist etwas anderes. Wer fährt denn schon mit einem Mitsubishi oder 3er BMW zu einem Porsche-Treffen? Und bisher hat auch noch niemand diese schlechte Idee gehabt.

- Wir schätzen es, wenn ein Rennrad geräuschlos fährt. Niemand kann immer garantieren, dass es nicht doch mal irgendwo knackt oder knarzt. Aber man kann jedem Mitfahrer (und sich auch) eine Freude machen, wenn man das Geräusch dann bald mal aufsucht und abstellt.

- Wir schätzen es, wenn Mitfahrer auf den guten Zustand Ihres Materials, insbesonderer ihrer Reifen achten. Denn bei Defekten warten wir alle, da ist es besonders ärgerlich, wenn sie leicht im voraus vermeidbar gewesen wären. Im Übrigen gehen wir davon aus, dass jeder Mitfahrer einen Schlauch selber wechseln kann, oder zumindest die nötigen Utensilien selbst dabei hat. Gewartet wird bei Defekten natürlich immer, ganz vermeiden lässt es sich ja nie.

- Wir schätzen es, wenn ein Rad auch sonst in einem guten Zustand ist. Zum einen sieht es besser aus, zum anderen können auch Kleinigkeiten sicherheitsrelevant werden. Z.B können fehlende Lenkerstopfen auf den scharfen Lenkerenden bei einem Sturz schwerste Verletzungen verursachen. Alte Ketten können leichter reißen, ebenso wie Brems- oder Schaltzüge, die man nie wechselt.

Wer noch tiefer in das Thema “wachsweiche Verhaltensregeln für Radsportler” einsteigen will, dem sei vielleicht noch folgender Link empfohlen: DER Radsport-Knigge (sollte man nicht 100 prozentig ernst nehmen, jedoch… ;-) )

Historie
Bonn-Cycling wurde als gemeinsames Projekt der Bonner Mittwochsrunde und der Ippendorfer Sonntagsrunde gestartet.

Die Mittwochsrunde war ein Haufen ambitionierter Hobby-Rennradfahrer, die sich seit ein paar Jahren regelmäßig Mittwochs zum gemeinsamen Rennradeln trafen. Ein Austausch erfolgte über das Forum “www.mittwochsrunde.de”, welches seit 2008 nur noch unter http://forum.bonn-cycling.de erreichbar ist.

Die Sonntagsrunde war entstanden aus einer losen Verabredungsreihe (per E-Mail) an der Ippendorfer Post im Winter 2003/2004. Man kann sagen, als Reaktion auf diverse Treffs, die inmitten der Stadt lagen, wo eigentlich immer die selbe Runde gefahren wurde (gähn, die Eifel ist so schön…) und wo sich Treffpunkte und -zeiten immer wieder überraschend änderten, oder auch unvermittelt ganz ausfielen. Damit waren die ersten Vorsätze einer guten Rennrad-Sonntagsrunde geboren: nämlich genau das Gegenteil davon.

Mit bonn-cycling wurde der mittlerweile erfolgreiche Versuch gestartet, sowohl den Tag, als auch den Treffpunkt zu etablieren, um so regelmäßig in einer größeren Gruppe fahren zu können. Das ist nicht nur effektiver, esmacht auch mehr Spaß als ständig alleine zu fahren. Und in der Zweierreihe, also bei gemütlicher Fahrt, freuen wir uns auf den gegenseitigen Austausch mit dem Nebenmann.

Mit der Ippendorfer Mittwochs- und Sonntagsrunde und der Friesdorfer Mittwochs(nacht)runde stehen Rennradlern nunmehr drei regelmäßige feste Trainingstage zur Auswahl, an denen i.d.R. 10 oder mehr Leute am Start stehen.

Die wichtigste Adresse für das Rennradtraining 2.0 in Bonn und Umgebung lautet seitdem www.bonn-cycling.de.

Zum Handling
Die Hauptseite ist nun in Blog-Form gehalten (zum Thema Blog allgemein siehe hier). Neue Informationen werden – ähnlich wie bei einer Online-Zeitung – immer oben auf der Seite veröffentlicht, alte Beiträge rutschen dementsprechend weiter nach unten. Die einzelnen Artikel sind immer einer Kategorie (z. B. Tourankündigung) zugeordnet. Um nur die Artikel einer bestimmten Kategorie zu sehen, einfach rechts auf die entsprechende Kategorie klicken. Über “home” (siehe Link ganz oben auf der Seite) werden wieder alle Kategorien angezeigt.

Bei Fragen oder Anregungen einfach eine Mail an “info at bonn-cycling dot de” schicken oder ein Posting im Forum aufmachen (in der Rubrik “bonn-cycling Blog”).


Allzeit
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